Padua Tag 6 - Ausflug nach Venedig

Mittwoch, 15.09.2021

Ausflug nach Venedig

Heute geht es nach Vendig. Wir frühstücken heute nicht im Hotel und lassen auch das Auto dort stehen. Zu Fuß geht es zum Bahnhof. Für nur 4.45 Euro pro Person und Fahrt fahren wir mit dem Zug nach Venedig. Pünktlich um 09.22 Uhr geht es los und um 09.50 Uhr halten wir im Bahnhof Santa Lucia, direkt am Canale Grande. Wie immer in Venedig führt unser erster Weg ins Bahnhofscafé. Eine große Auswahl frisch belegter Focaccia, Panini, Tramezzini etc. erwartet uns. Dazu Gebäck, frisches Obst und wie immer in Italien, sehr leckere Kaffeevariationen zu günstigen Preisen. Wir suchen uns an der Theke etwas aus, merken uns die Nummern, bezahlen an der Kasse, fragen noch nach Zugangsmarken für die Toiletten und holen dann mit den Bons das Gewünschte an der Theke ab. Die belegten Brote kommen vorher noch in den Sandwich-Toaster, fertig. Wir beenden das Frühstück noch mit frischem Obst, dann sind wir bereit für Venedig.
Das Bahnhofscafe in Venedig

Gondeln sind hier nicht nur für den Touristentransport, sondern auch Sportgeräte

Auch die Pakete kommen per Boot (und werden per Handkarren zu den Häusern gebracht)

Die Rialtobrücke ist frisch renoviert

Es gibt einen Laden nur mit Quietsche-Entchen in allen möglichen Varianten
Da das Vaporetto Tagesticket sehr teuer ist im Vergleich zum Wochenticket, sind wir heute nur zu Fuß unterwegs. Unser erstes Ziel ist San Marco. Leider gibt es den kleinen Eisladen nicht mehr, der mit seinem Schokomousse-Eis Steffens Herz erobert hat. Die Stadt verändert sich ständig. Immer mehr Kettenläden prägen die „touristisch erschlossenen“ Bereiche. Aber es gibt auch wieder Obst und Gemüseläden. 

In Castello essen wir zu Mittag. Wie so oft fallen uns die italienischen Toiletten auf. Nicht nur, dass Klobrillen absolute Mangelware zu sein scheinen, es muss auch eine Verordnung geben, die vorschreibt, dass es eine behindertengerechte Toilette geben muss. Aber der Weg dorthin (im Keller, oder am Ende eines sehr schmalen Ganges) ist oft für Rollstuhlfahrer oder Gehbehinderte gar nicht zu schaffen. Für den Zugang scheint es keine Vorschriften zu geben.
Masken gibt es nicht nur zur Karnevalszeit

Tauben füttern ist eigentlich verboten

Die Gondeln warten auf Touristen mit genügend Kleingeld

Auch Kunst gibt es hier zu sehen
Gegen 14.00 Uhr ziehen wir weiter, überqueren die Rialtobrücke, schauen den Gondoliere bei der Touristenjagd zu und machen zwischendurch auf einer schattigen Bank eine Pause mit Eis und Wasser. Schattige Bänke gibt es allerdings nur da, wo der große Touristenstrom nicht vorbeikommt. Schließlich erreichen wir wieder den Bahnhof. Ich trinke noch einen Kaffee. Steffen bedauert, dass Grom diesen Monat kein Erdbeereis anbietet und vernascht stattdessen frische Erdbeeren aus dem Bahnhofscafé. Um 17.40 Uhr fährt unser Zug planmäßig wieder nach Padua. Auf dem Weg von Bahnhof ins Hotel kaufen wir im Coop noch etwas zum Abendessen ein und machen es uns dann im Hotel gemütlich und bereiten auch unsere Abreise vor.