Mittwoch, 08.09.2021
Heute frühstücken wir nicht im Hotel, sondern fahren nach dem Auschecken noch in ein nahegelegenes Einkaufszentrum. An einer typischen Kaffeebar gibt es Toast, Focaccia und für mich einen Cappuccino. Wir schlendern noch durch das Einkaufszentrum, kaufen Wasser und ein paar Drogerieartikel bei dm und fahren dann über die Landstraßen nach Riva del Garda. Wieder sehen wir zahlreichen Apfel- und Weinanbau. Bisher sind wir immer durch Täler gefahren, jetzt müssen wir zum ersten Mal einen Berg überqueren.
In Riva finden wir (unserem Reiseführer sein Dank) einen kostenfreien Parkplatz am Rand des Zentrums. Zum Einchecken ist es noch zu viel zu früh. Wir lassen das Gepäck im Auto und schauen uns Riva an. Im Zentrum findet heute ein sehr großer Textilmarkt statt. Neben sehr billiger Kleidung (in Preis und Verarbeitung) gibt es auch Unterwäsche, Tischwäsche, Läufer und Teppiche. Die italienischen und internationalen Touristen kaufen fleißig. Das ist für mich zunächst ein ungewohnter Anblick, aber in den nächsten beiden Wochen werden wir noch viele kleine und große Textil- und Schuhmärkte sehen.
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| Marktstand |
Uns zieht es weiter Richtung See. Dort bietet sich uns ein beeindruckender Anblick. Riva liegt am Nordende des Gardasees und ist bei Wassersportlern besonders beliebt. Die Altstadt ist hübsch und liegt mit ihren Plätzen und Promenaden direkt am See. In einem der Restaurants mit großer Terrasse und Blick auf den See essen wir ein spätes Mittagessen. Dann entfliehen wir dem touristischen Epizentrum und laufen am See entlang. Neben einer langen und sehr, sehr gepflegten Badezone mit Rasen und Kiesstrand gibt es einen Campingplatz und viele Verleiher und Schulen für Wassersport. Generell sind hier die Wege und Grünanlagen in ausgezeichnetem Zustand. Hier müssen sehr viele Gärtner und Reiniger arbeiten. Wir sehen aber keinen von ihnen.
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| Fähranleger in Riva del Garda |
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| Ein Restaurant mit Seeblick reiht sich an das nächste |
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| Zeit für ein Selfie |
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| Badestrand mit Kies und Rasenflächen |
Gegen 17.00 Uhr verschwindet die Sonne hinter dem Berg und der Wind flaut ab. Die Segler und Surfer verlassen das Wasser und wir den Strand. Wir steuern das Auto an und parken noch einmal um, da wir bei unserer Ankunft nur auf dem Teil des Parkplatzes einen Platz gefunden hatten, der abends verschlossen wird. Jetzt gibt es wieder Plätze in dem Bereich, der Tag und Nacht zugänglich ist.
Unser Hotel liegt mitten in der Altstadt und ist nicht mit dem Wagen zu erreichen. Daher nehmen wir nur „das kleine Gepäck“ aus dem Auto und beziehen dann für zwei Nächte unser Zimmer im **** Hotel
Antico Borgo. Das Haus ist sehr verwinkelt. Um das Zimmer zu erreichen, müssen wir einige Flure durchqueren und mehrere Treppen hinauf, aber auch heruntergehen. Zimmer und Bad sind großzügig und sauber. Das Fenster lässt sich öffnen, aber man blickt nur in einen zugebauten Lichtschacht. Uns stört das nicht, wir wollen hier nur schlafen. Und das Zimmer ist dadurch sehr ruhig, obwohl es mitten in der Altstadt liegt. Das Frühstück ist für italienische Verhältnisse wirklich toll.
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| Abendkulisse mit Burgruine im Hintergrund |
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| Brunnen in der Altstadt |
Nachdem wir uns eingerichtet haben, gehen wir wieder zum See. Gegen 19.00 Uhr sitzen wir auf der Terrasse einer großen Eisdiele, blicken auf den kleinen Fährhafen und genießen ein Eis. Abends treten auf den Plätzen am See Straßenmusiker auf. Die Stimmung ist friedlich und entspannt. Wir bummeln von Platz zu Platz, lauschen den verschiedenen Künstlern und genießen die Stimmung, den lauen Abend, das gute Wetter und den schönen Ausblick.