Lido di Jesolo Tag 3

Samstag, 18.09.2021

Nach dem Frühstück erkundigen wir uns am Empfang nach den Insekten. Wir erfahren, dass schon einige Gäste davon berichtet hätten. Im Oktober hätten sie fliegende Ameisen am Strand, aber dies wäre jetzt ungewöhnlich. Wenn ich die Mitarbeiterin richtig verstanden habe, waren auch schon Mitarbeiter der Kurverwaltung (oder wie das hier heißen mag) unterwegs und haben Insektizide versprüht.

Also starten wir einen zweiten Versuch am Strand. Auch heute sind wir nicht allein, aber diesmal besuchen uns nur die fliegenden Ameisen. Das ist auch nicht so toll, da sie ein Brennen auf der Haut verursachen, aber die Pusteln verschwinden nach ein paar Stunden wieder. Nachmittags wird uns langweilig und wir machen einen zweistündigen Strandspaziergang. Theoretisch könnte man kilometerweit entspannt am Wassersaum spazieren. Aber spätestens alle 200 m stößt man auf einen Holzsteg, den man nur weiter oben am Strand in losen Sand umrunden kann. Wozu diese Stege genutzt werden erschließt sich uns nicht. Nach Küstenschutz sehen sie jedenfalls nicht aus. Im Prinzip sieht der Strand überall gleich aus. Nur die Schirme und Liegen haben verschiedene Farben und Formen und sind verschieden gut in Schuss, vielfach haben die Schirmständer sogar einen eingebauten "Safe" für Wertsachen.
Schirmständer im eingebautem Safe

Viele viele Liegen

Auch Tretboote kann man sich leihen

Ein kostenloser Strandabschnitt (ohne Liegestühle, aber mit Pfählen)

Es ist Nachsaison und recht wenig los
Heute möchten wir zur Abwechslung kein italienisches Essen genießen. Wir gehen in ein gehobenes Burgerrestaurant, das uns unsere Hotelrezeption empfohlen hat. Eine Karte können wir vorher nicht einsehen, im Restaurant selber müssen wir uns die Karte über einen QR-Code aufs Handy laden und dort lesen. Von solchem „coolen“ Schnickschnack bekomme ich schon schlechte Laune. Das Essen ist dann aber ganz ok und ein Aperol Spritz verbessert meine Laune wieder. Allerdings sind die Preise recht gepfeffert. Hätte die Karte außen ausgehangen, hätten wir wahrscheinlich ein anderes Lokal gewählt.

Im Al Botanico lassen wir den Abend ausklingen. Die Italiener und Italienerinnen dort haben sich alle ziemlich in Schale geworfen. Da können wir nicht mithalten. Meine Füße sind hingegen ganz froh, dass sie den Abend in meinen Schuhen verbringen können und nicht auf High Heels durch den Garten stöckeln müssen.