Padua Tag 5 - Ausflug nach Vicenza und Verona

Dienstag, 14.09.2021

Ausflug nach Vicenza und Verona

Heute starten wir zunächst Richtung Vicenza. Wie üblich fahren wir über die Landstraße, um etwas von der Gegend zu sehen. Nach etwa 40 Minuten haben wir Vicenza erreicht und parken in der Nähe des Teatro Olimpico, des ersten Innenraumtheaters Europas. 

Wir bummeln durch das Zentrum, das weitgehend für den Verkehr gesperrt ist. Auf der Piazza dei Signori findet der obligatorische Markt statt. Nachdem wir uns alles angesehen haben, besichtigen wir noch die Basilica, ein Monumentalwerk Andrea Palladios. Im großen Saal im ersten Stock schauen wir uns eine Ausstellung mit bemalten Geigen an. Ein weiteres Stockwerk höher gibt es laut unserem Reiseführer eine Terrasse und ein Café. Leider ist der Zugang nur am Wochenende möglich erfahre ich bei Nachfrage. Schade.
Die Marktstände von oben gesehen

Die Ausstellung im Inneren der Basilica

Alle Geigen sind bemalt mit Motiven aus Dantes "Göttliche Komödie"
Inzwischen werden die Marktstände abgebaut. Wir waren schon vorher fasziniert von den Aufbauten auf den Bullis und LKWs. Diesmal können wir zuschauen, wie ein komplettes großes Sonnen/Regendach in dem Kasten auf dem Dach verschwindet. 
Die Dachkonstruktion kann nicht nur gekippt werden...

sondern faltet sich auf Kopfdruck in einen kleinen Kasten auf dem Dach zusammen

Anschließend essen wir in einem kleinen Café zwei belegte Panini und machen uns dann gegen 13.30 Uhr auf die Weiterfahrt nach Verona.

In Verona empfängt uns eine verwirrende Parkplatzsuche, weder Google Maps noch die Ausschilderung vor Ort helfen uns weiter. Nach zwei Extrarunden „um den Pudding“ finden wir dann doch die richtige Einfahrt für das PKW-Parkhaus und sind nach einem kleinen Spaziergang gegen 15.00 Uhr in der Innenstadt von Verona. Im Gegensatz zu Vicenza ist das hier eine richtige Touristenfalle. Bekannt ist Verona durch die römische Arena, die noch heute für Opernaufführungen unter freiem Himmel genutzt wird und sie ist die Stadt von Romeo und Julia. Es gibt unter anderem einen Julia Balkon, ein entsprechendes Museum, und eine Bronzestatue der Julia. Das Berühren der rechten Brust soll Glück in der Liebe bringen. Somit wird die Statue fleißig betatscht. Historisch ist das alles nicht belegt, wirkt sich aber positiv auf den Tourismus aus.

Das historische Zentrum von Verona wird von drei Seiten vom Fluss Etsch begrenzt. Die Plätze und Gebäude sind schön und zahlreiche Boutiquen bieten exklusive Kleidung und Schuhe an.
Die Arena von Verona

Blick auf den Etsch

Die Statue von Julia

und der Balkon

Springbrunnen im Abendlicht
Wie üblich schauen wir uns alles an (für eine Besichtigung der Arena sind wir zu spät dran, da am Abend eine Aufführung stattfindet), bummeln durch die Gassen und genießen ein Eis oder ein Frappé. Für das Abendessen haben wir uns ein Restaurant an der Piazza Dell`Erbe ausgesucht, denn Steffen hat wieder Cacio e pepe auf der Karte entdeckt. Leider öffnet es erst später. Wir müssen noch eine ganze Weile auf dem Platz warten, und als es endlich öffnet, kommt die Küche auch nicht gerade flott in die Gänge. Das Essen ist dann ok, aber hätten wir vorher gewusst, wie lange es dauert, hätten wir sicher eine andere Wahl getroffen.

Nach dem Essen fahren wir über die Autobahn zurück nach Padua und sind um 21.30 Uhr wieder im Hotel.